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EINLADUNG ZUR FINISSAGE
EGO IST NEVIDAL
AM 5. NOVEMBER, 18:30 UHR
UND ZUR
SOUNDPERFORMANCE
AM 6. NOVEMBER, 19:00 UHR
EVA URSPRUNG
"MIRROR FOR HANS"


bis einschließlich 5. November 2026 haben Sie noch die Gelegenheit,
sich dem außergewöhnlichen Oeuvre von Hans Nevidal zu nähern.

Hans Nevidal studierte Architektur.
Im Rahmen seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit einer städtebaulichen Lösung des damaligen Wiener Museumsprojekts
in einer über- und unterirdischen Verbindung des Messepalastes mit den Ringstraßenmuseen,
anschließend war er nur kurz in einem Architekturbüro tätig,
aber zahlreiche grafische Arbeiten entstanden in Auseinandersetzung mit historischen bzw. zeitgenössischen Bauten in den USA, Japan, Israel, Deutschland,....

Die Ausstellung versammelt Beispiele aus verschiedenen Schaffensphasen des Experimentaldruckgrafikers, die zwar seine inhaltlichen und formalen Wurzeln
in der Konsumkritik eines Andy Warhol bzw. Joseph Beuys erkennen lassen,
jedoch in ihrer für Nevidal charakteristischen hyperästhetischen Umsetzung etwas völlig eigenständiges und unverwechselbares darstellen.

Aus den Werkserien Ego, Genie, Brisant, Sprachlos, etc. .... die nicht nur durch ihre formale Qualität überzeugen, blitzt der Schalk des Künstlers -
sein Vergnügen an mehrdeutigen Wortspielen, indem er die absurde Verwendung von Begriffen in der Werbung decouvriert, die ihrer ursprünglichen Bedeutung beraubt wurden.

Als wacher Geist reagierte er mit seiner Aktion "Brandschutzfilme" auf die zunehmende Radikalisierung politischer Gruppierungen.
Seit 2000 werden jährlich am 10. Mai Brandschutzfilme an die Fassaden der Deutschen Nationalbibliothek (Frankfurt am Main bzw. Leipzig) projiziert,
um an die Bücherverbrennung durch die Nazis zu erinnern.
Zahlreiche Druckwerke und Fotoarbeiten bereits durchgeführter Aktionen (geplant bis 2033 werden sie künftig von Eva Ursprung weitergeführt)
sind in der Ausstellung zu sehen.

Umfangreich ist auch die Werkgruppe "Kauplastik" - bestehend aus Plastikkapseln verschiedenen Ursprungs,
die dem nervösen Exraucher jahrelang als Zigarettenersatz zur Abreaktion dienten,
Bekaut und "bekiefelt" nahmen sie neue Gestalt an - wurden zu Sammelobjekten, die später in Zusammenarbeit mit Andreas Pawlik
fotografiert, gescannt und am Computer bearbeitet zu intergalaktisch anmutenden Objekten mutierten.

Ich hoffe, Sie sind neugierig geworden?
wir freuen uns jedenfalls auf Ihren Besuch







Der Dahinterschauer | skug MUSIKKULTUR
von Petra Kislinger

Hans Nevídal hat gesammelt, gedruckt, fotografiert, gefilmt, projiziert, geschrieben, verlegt, archiviert, gebaut, gekaut und kuratiert. Im Juni 2026 ist der Wiener Künstler gestorben. Sein Werk bleibt eine Brandmauer gegen das Vergessen – eigensinnig, absurd, analytisch und politisch. Ein Nachruf.

Hans Nevídal untersuchte Dinge, die andere kaum eines Blickes würdigten, und legte in ihnen die Widersprüche unserer Gesellschaft frei. Was nach seinem Tod bleibt, sind seine Arbeiten. Bis 31. Oktober 2026 ist in der Galerie Jünger/Wien eine Retrospektive unter dem Titel »Ego ist Nevídal« zu sehen. Das klingt nach narzisstischer Selbstbehauptung, ist aber eine Einladung zur Selbstuntersuchung. Denn der Künstler machte sich selbst zum Gegenstand seiner Arbeit, ohne dabei die Welt aus dem Blick zu verlieren. Im Gegenteil: Gerade in den unscheinbaren Dingen, den scheinbar nebensächlichen Handlungen und den technischen Apparaturen fand er die gesellschaftlichen Verhältnisse eingeschrieben. 

Ein zentraler Schwerpunkt von Nevídals Arbeit lag auf den blinden Flecken unserer Wahrnehmung. Dabei beschäftigte er sich sowohl mit Aspekten der Wirklichkeit, die wir bewusst oder unbewusst ausblenden, als auch mit jenen Selbstverständlichkeiten, die uns aufgrund ihrer Offensichtlichkeit kaum noch auffallen und deshalb selten hinterfragt werden. 

Nevídal war Experimentalgrafiker, Konzeptkünstler, Fotograf, Filmemacher, Architekt, Verleger (minimal-Verlag) und Kurator. Keine dieser Bezeichnungen reicht aus, um sein Werk zu fassen. Er interessierte sich für die Infrastruktur der Bilder: Papier, Raster, Schrift, Druck, Kamera, Scanner, Projektor, Film und Archiv. Für das, was Bilder hervorbringt, verbreitet und bewahrt – aber auch für das, was die Bilder selbst ausblenden, als »Dahinterschauer« wurde er einmal bezeichnet. Seine Arbeiten bewegten sich zwischen Kunst und Gebrauch, Körper und Maschine, Dokumentation und Fiktion, Obsession und Witz.

Löschen statt verbrennen

Vielleicht lässt sich Hans Nevídals künstlerische Haltung am präzisesten an einer seiner Arbeiten ablesen, die weit über ihren ursprünglichen Anlass hinausweist: den Projektionen zum 10. Mai. Am 10. Mai 2000 projizierte er erstmals Brandschutzfilme an die Fassade der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main – der heutigen Deutschen Nationalbibliothek. 2001 folgte eine Aktion am Bücherturm in Leipzig. Von da an sollten die Projektionen jährlich stattfinden, alternierend an beiden Orten, jeweils um 22:00 Uhr – zu jener Tageszeit, in der 1933 die nationalsozialistischen Bücherverbrennungen ihren propagandistischen Höhepunkt erreichten. So erinnerte Nevídal jedes Jahr an den 10. Mai 1933. Die Verbrennung am Berliner Opernplatz wurde zum Symbol dieser systematischen Auslöschung unliebsamer Literatur. 

2007 stellte Nevídal das Projekt erstmals mit dem Vortrag »Similia similibus curare« – Gleiches mit Gleichem heilen, das fundamentale Prinzip der Homöopathie – im Frankfurter Kunstverein zur Diskussion. Dabei berief er sich auf Paracelsus, der 1527 in Basel den »Canon medicine« ins Johannisfeuer warf. Später firmierte die Aktion unter dem Titel »Boko halal«, mit dem Nevídal sie u. a. 2015 als Performance bei »Destination Wien« in der Kunsthalle Wien präsentierte. Die projizierten Brandschutzfilme stammten aus aller Welt – von der Frankfurter Hauptfeuerwache bis Lagos. Gemeinsam mit historischen Aufnahmen der zentralen Bücherverbrennung auf dem Berliner Opernplatz erinnern sie immer wieder an das konkrete historische Ereignis und an die Bedeutung des Eintretens für Meinungsfreiheit. Die Projektionen waren bis 2033 geplant; die Aktion wird nun von Eva Ursprung gemeinsam mit den lokalen Partnerinnen Annette Gloser (Frankfurt) und Britt Schehahn (Leipzig) fortgeführt. 

Relikte aus dem Alltag

Wie weit Nevídals Begriff von Kunst reichte, zeigen seine Kauplastiken, die in Zusammenarbeit mit Andreas Pawlik entstanden. Seit 1957, wie es in den Werktexten lapidar heißt – der Künstler war damals gerade ein Jahr alt –, kaute Nevídal zur Stressbewältigung auf Plastikteilen herum, darunter Kugelschreiber und Flaschenverschlüsse. Was als nervöse Gewohnheit begann, wurde zur systematischen Untersuchung des eigenen Körpers und seiner materiellen Hinterlassenschaften. Pawlik erkannte das künstlerische Potenzial dieser Tätigkeit; eine umfangreiche fotografische und technische Dokumentation folgte, samt Makrofotografie und 3D-Röntgen-Scan. Die zerbissenen Plastikteile erscheinen als »Leitfossilien« unserer Zeit: Relikte einer Konsumgesellschaft, die ihre Produkte massenhaft hervorbringt und ihre Überreste möglichst rasch aus dem Blickfeld verschwinden lässt. Die Kauplastiken sind typisch für Nevídals Blick: Er fand das Material seiner Kunst nicht jenseits des Alltags, sondern mitten in ihm. 

Auch seine Typografie folgt diesem Prinzip. Aus einem Fund im Internet entwickelte Nevídal den Font »Hans«, den er um Glyphen in quadratisch-kufischem Stil ergänzte – einer geometrischen Form arabischer Kalligrafie. Er verwendete sie für die meisten seiner Plakate, Ephemera und Drucksachen. Auch skug hatte Hans Nevídal einige seiner Print-Experimente zu verdanken, darunter zwei Negativ-Titelblätter für skug #43 und #44 und für skug #66 sogar ein Alu-Cover. Mit seinen Eingriffen während des Druckvorganges von skug #43 (großartiges Cover mit Dieb13, obwohl es wegen Finanznot auf demselben dünnen Papier wie der Innenteil gedruckt wurde), interpretierte Nevídal die künstlerische Überhöhung von Notenbalken derart frei, dass der Text über Olga Neuwirth darauf teilweise nicht dechiffrierbar war. Um die Lesbarkeit der skug-Folgeausgaben zu gewährleisten, sah sich der enge Kern der Redaktion genötigt, beim Andruck in der remaprint höchstpersönlich den Aufpasser zu spielen.

Seine Auseinandersetzung mit sogenannten Hazmats – international verwendeten Gefahrensymbolen für gefährliche Stoffe und Materialien, denen er 2009 eine eigene Ausstellung in der Frankfurter Galerie Wildwechsel widmete – führte seine Überlegungen fort. Neonfarbene Warnsymbole, experimentelle Schriftbilder und irritierende Kombinationen verwandelten seine Drucksorten in visuelle Signale, die sich der schnellen Aufnahme widersetzten. »Achtung, brennbar« schien auf diesen Seiten nicht nur für Materialien zu gelten, sondern auch für Gedanken, Ideologien und gesellschaftliche Verhältnisse. Nevídal beschrieb seine Drucksorten einmal als »bunte Schmetterlinge, so wie ich«. 

Kuratieren als Kunst

Nevídal verstand Kuratieren nicht als Nebenbeschäftigung, sondern als künstlerische Praxis. Er kuratierte Ausstellungen und Symposien, organisierte Online-Aktionen, lud andere Künstler*innen ein. Zu den markantesten Projekten zählen »Der Schrein des Buches« (1992/93, Steirischer Herbst, Alte Galerie Graz und Jüdisches Museum Wien) und »Osun Groove« zum 100. Geburtstag von Susanne Wenger in Graz (2015). Und seit Jahren plante er eine Ausstellung mit dem Titel »Egoism«, um, wie er sagte, den letzten verbliebenen Kunststil der Gegenwart vorzustellen. Die Retrospektive in der Galerie Jünger ist diesem Themenkomplex vielleicht näher, als ihr Titel ahnen lässt. 

Dass Nevídal seine Kunst nie auf den abgeschlossenen Ausstellungsraum beschränkte, zeigten seine zahlreichen Projekte im öffentlichen Raum. Ein markantes Beispiel war das Projekt »Real Energy World«, das Nevídal 2009 gemeinsam mit Eva Ursprung im Rahmen des Steirischen Herbstes im Forum Stadtpark Graz realisierte; dazu erschien auch das Buch »Last Rites Niger Delta«. Die Ausstellung thematisierte die ökologische Katastrophe der Erdölförderung im Nigerdelta und wurde auf Plakatflächen, Citylights und einer Medienwand am Jakominiplatz in den Stadtraum erweitert. Fotografien internationaler Pressefotograf*innen machten die Folgen der Ölförderung sichtbar und konfrontierten die alltägliche Konsumwelt mit den weitgehend ausgelagerten Kosten ihrer Energieversorgung. Ein weiteres zentrales Projekt war später die Ausstellung »Public Nevídal« im Kunstverein Baden.

Was bleibt

Hans Nevídal bewegte sich zwischen Institutionen und Gegenöffentlichkeit, zwischen präziser Gestaltung und absichtsvoller Irritation. Seine Kunst war selten laut im herkömmlichen Sinn. Sie arbeitete mit Verschiebungen, Wiederholungen und unerwarteten Nachbarschaften – und vertraute darauf, dass der zweite Blick mehr freilegen würde als der erste. 

Nach seinem Tod im Juni 2026 bleiben die Drucke, Filme, Bücher, Fotografien, Schriften, Kauplastiken, architektonischen Experimente und Projektionen. Es bleibt eine Arbeitsweise, die das Selbstverständliche infrage stellte und dem Übersehenen Aufmerksamkeit schenkte. Und es bleibt die politische Beharrlichkeit, mit der dieser Künstler die Frage nach dem kulturellen Gedächtnis immer wieder neu stellte. 

Die Retrospektive »Ego ist Nevídal« in der Galerie Jünger in Wien bietet Gelegenheit, dieses Werk in seiner Vielschichtigkeit neu zu betrachten. Sie würdigt einen Künstler, dessen Arbeiten sich zwischen Konzeptkunst, Grafik, Architektur und Medienkunst bewegen, ohne sich in einer dieser Kategorien einzurichten. Die Finissage findet am 6. November 2026 ab 18:30 Uhr mit einer Soundperformance von Eva Ursprung statt.


ELISABETH VON SAMSONOW

wir feiern den 70. Geburtstag unserer Künstlerin





nach unserem geglückten Galerie- Statement
im Rahmen
der vom Publikum begeistert wahrgenommenen
Astoria Artshow
(10. bis 13. September)

wurde Elisabeth von Samsonow
am 15. September 2026
der österreichische Staatspreis für Kulturpublizistik
verliehen

am 18. September
eröffnete ihre
Solo-Ausstellung
in der Heidi Horten Collection
die bis Februar 2027 zu sehen ist.

in der Galerie Vitrine
präsentieren wir





noch bis Ende Oktober im Studio Beer Teil 1 der Ausstellung:
Zeichner am Werk
Arbeiten von Horst Janssen treffen auf Zeichnungen von Künstlerinnen und Künstlern der Galerie

eine Zusammenarbeit mit der Hamburger Galerie St. Gertrude
und dem Studio Beer Wien

AB 24. NOVEMBER IST DIE AUSSTELLUNG IN EINER VARIANTE IN HAMBURG ZU GAST

Horst Janssen: "Elbe", 1969 und "Mooreje", 1970


LESEN SIE DAZU IM PARNASS
online

Galerie Jünger zeigt 150 Papierarbeiten | PARNASS Kunstmagazin



hier ein kleiner Teaser:
......

Den ganzen Artikel können Sie per Link online lesen.

Nach mehr als 30 Jahren als Galeristin auf österreichische Gegenwartskunst fokussiert, ist es mir heuer gelungen in Kooperation mit der Hamburger Galerie St. Gertrude, eine Zeichnungen-Ausstellung zu realisieren, die nach 2 Jahrzehnten wieder Hauptwerke von HORST JANSSEN in Wien zeigt und zwar im Dialog mit österreichischen Positionen. Der Umfang dieser Ausstellung ist mit über 140 Arbeiten, darunter 41 Blätter von Horst Janssen eigentlich museal, auch was die Qualität der präsentierten Arbeiten betrifft.
Dierk Lemcke, Gründer der Galerie St. Gertrude in Altona, verwahrt als Verleger, Galerist und enger Freund von Horst Janssen eine umfassende Sammlung seiner Werke. Eine repräsentative Auswahl quer durch verschiedene Schaffensphasen dieses bedeutenden Künstlers sind nun bei mir zu sehen, gegenübergestellt werden Zeichnungen und Druckgrafiken von Künstlerinnen und Künstler, die ich seit vielen Jahren vertrete:

CHRISTY ASTUY, FRANZ BEER, MICHAEL BLANK, MAX BÜHLMANN, CASALUCE/GEIGER, KARIN FERRARI, FABIAN FINK, BRUNO GIRONCOLI,

RUDOLF GOESSL, FRANZ GRAF, JOSEF KERN, ALOIS MOSBACHER, HERMANN NITSCH, OSWALD OBERHUBER, DIETER PUNTIGAM, ARNULF RAINER,

FRENZI RIGLING, HUBERT ROITHNER, ELISABETH VON SAMSONOW, ROBERT SCHEIFLER, KARL SCHLEINKOFER,

GABRIELE SCHÖNE, CLAUDIA SCHUMANN, HANS STAUDACHER, KARL-HEINZ STRÖHLE, ALOIS TÖSCH, ANTON WICHTL

Die Ausstellung "Zeichner am Werk" versammelt Arbeiten aus 8 Jahrzehnten, die dem Betrachter nicht nur die große Vielfalt der Möglichkeiten vorstellen, mit der sich die Künstler*innen in diesem Medium ausdrücken können, gleichzeitig wird auch die ihm eigene Unmittelbarkeit als wesentliche Qualität spürbar. Man kann entdecken, staunen und lernen.







fragen Sie nach aktuellen
KUNSTBÜCHERN UND SONDEREDITIONEN
ZUM BEISPIEL VON FRITZ SIMAK




RÜCKBLICKE UND LAUFENDE PRÄSENTATIONEN:

Zu Gast in Hamburg
in der Galerie St. Gertrude, Hamburg Altona



PAS DE DEUX
Franz Beer - Rudolf Goessl












Die Ausstellung ist bis Ende Juli 2025 geöffnet

Am 15. und 16. Juli, jeweils ab 19h
Kunstgespräche mit Andrea Jünger & Marlis Beer im Rahmen der Ausstellung


Galerie Jünger c/o TCI E III
im Palais Eschenbach im 1. Bezirk

FRANZ BEER - IMPASTI & PAPERWORKS



Die Ausstellung „Impasti & Paperworks“ widmet sich dem vielschichtigen Werk eines Künstlers, den es bereits früh in die Welt hinaus zog.
Gleich nach Abschluss seines Studiums in Wien reiste Franz Beer (zu Fuß !) in den Süden, danach lebte und arbeitete er
in Paris, Boston, Hamburg und Schwäbisch Gmünd, wo er von 1977 bis 2000 als Professor an der Fachhochschule für Gestaltung unterrichtete.
Nach seiner Emeritierung ließ er sich gemeinsam mit seiner Frau Marlis in Venedig nieder.

Der nun in Wien befindliche Nachlass eröffnet faszinierende Einblicke in das Werk eines international vernetzten Künstlers,
dessen Arbeiten stilistisch mit Strömungen wie der „Arte Povera“ oder der „L´Art Brut“ in Verbindung stehen –
womit Franz Beer eine besondere Rolle innerhalb der österreichischen Kunstentwicklung einnimmt.
Die Ausstellung zeigt eine kuratierte Auswahl an Impasto- und Papierarbeiten, die Beers Handschrift eindrucksvoll dokumentieren.

Seit 24. April 2025
Dauer der Ausstellung bis auf Weiteres

1010 Wien, Eschenbachgasse 11, III. Stock
Di & Do 11 - 17 Uhr
und nach telefonischer Anmeldung + 43 1 51 200 51






unser vielbeachteter Messeauftritt auf der Paper Positions Berlin
1. bis 4. Mai 2025, Booth #31
Flughafen Tempelhof - Haupthalle

FRANZ BEER / RUDOLF GOESSL / ROBERT PUCZYNSKI / DIETER PUNTIGAM

parallel zum Berliner Galerienwochenende, präsentiert die paper positions berlin 65 internationale Galerien aus 18 Ländern mit herausragenden Positionen aus zeitgenössischer und moderner Kunst mit dem Fokus auf Zeichnung und dem Material Papier.
Die neunte Ausgabe der paper positions berlin findet erstmals in der beeindruckenden und über 2.500 qm großen Haupthalle des ikonischen Flughafens Berlin-Tempelhof statt – ein Wechsel, der auf das wachsende Interesse an der Messe und die steigende Zahl internationaler Galerien zurückzuführen ist. 

Der Umzug in die Haupthalle des Tempelhofer Flughafens unterstreicht das Wachstum und die zunehmende Relevanz der paper positions berlin innerhalb der Kunst- und Messeszene und ermöglicht eine noch intensivere Begegnung mit dem Material Papier. Charakteristisch für die paper positions ist der Verzicht auf klassische Kojen und die Idee eines kuratierten Kunstsalons. Die großzügigere Raumgestaltung und offene Struktur der neuen Messehalle bietet den Galerien mehr Freiheiten und Möglichkeiten, ihre Positionen im Bereich der Papierkunst facettenreich und eindrucksvoll zu inszenieren. 

Die paper positions berlin ist die einzige Kunstmesse im deutschsprachigen Raum, bei der die teilnehmenden Galerien ein breites Spektrum hochwertiger Kunst der Gegenwart, der Moderne und des 19. Jahrhunderts präsentieren und den Sammler:innen und Besucher:innen dabei einen konzentrierten Einblick in dieses besondere künstlerische Medium geben. 

Auf unserem Stand zeigen wir nicht nur die "klassischen" Positionen zweier Einzelgänger (Franz Beer und Rudolf Goessl), sondern mit Dieter Puntigam einen Steirer, der in Leipzig studiert hat und einen Bildhauer, Robert Puczynski, der seinen Hauptwerkstoff Holz hier mit Cardboard tauscht.

Besuchen Sie uns auf Instagram

Wir freuen uns über:

die großartige Einzelausstellungen von MARIA HAHNENKAMP
im Belvedere 21


Foto Johannes Stoll, Belvedere, Wien, Bildrecht

zu sehen bis 31. August 2025
als Leihgeber sind wir mit 3 Arbeiten vertreten.


bzw. von HEIDI HARSIEBER
in der NÖ Landesgalerie, Krems



zu sehen bis 9. November 2025
2300 Krems an der Donau, Museumsplatz 1
Di - So 10 - 18h


weiters über die Beteiligungen von:

Josef Kern und Gabriele Schöne
in der Ausstellung "FLOWER POWER"
Eine Kulturgeschichte der Pflanzen
in der Landesgalerie NÖ, Krems



Josef Kern, Rispentomaten Gabriele Schöne, Tomate

Die Ausstellung ist bis 15. Feb. 2026 geöffnet

und von Christy Astuy, Josef Kern & Anton Wichtl
in der Ausstellung "Träume .... träumen" auf der Schallaburg



Christy Astuy "butterfly", 2013

Josef Kern "Der Ursprung der Arten", 2011


Anton Wichtl aus den "Nachtbuchnotizen", 1977


Die Ausstellung ist bis 2. November 2025 geöffnet
Mo bis Fr 9 - 17 Uhr
Sa, So und Feiertag 9 - 18 Uhr